Zielsetzung: Diese Studie zielt darauf ab, einen innovativen Rahmen zu entwickeln und zu validieren, der eine multidimensionale Analyse integriert. Durch die Analyse der zeitlich variierenden Muster von Stress- und IBD-Symptom-Interaktionen mittels intensiver longitudinaler Überwachung werden wichtige regulatorische Module und Interventionsziele identifiziert, wodurch theoretische Unterstützung und praktische Werkzeuge für ein personalisiertes IBD-Management bereitgestellt werden. Methoden: Ein prospektives longitudinales Design wurde angewendet, bei dem 74 IBD-Patienten über 90 Tage kontinuierlich überwacht wurden. Hochdichte Daten von 12 Kernvariablen über 4 Dimensionen wurden täglich über eine kundenspezifische mobile Gesundheitsanwendung erfasst, wodurch ein mikrodynamischer Datensatz mit 79.920 standardisierten Datenpunkten erstellt wurde. Der PCMCI-Algorithmus wurde verwendet, um verzögerte und instantane Kausalnetzwerke zu analysieren, kombiniert mit Modul-Kontrollnetzwerkanalyse, Kausalen Emergenzmetriken und zeitlich variierenden Effektmodellen (TVEM), um die dynamischen Evolutionsmerkmale von Stress-Symptom-Interaktionen systematisch zu untersuchen. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass IBD-Symptomfluktuationen signifikant mit monatlichen Stressrhythmen synchronisiert waren und individuell spezifische bidirektionale Reaktionsmuster aufwiesen. Die kausale Netzwerkarchitektur war auf Gruppenebene stabil, aber die Assoziation zwischen Symptomen und Emotionen zeigte einen linearen und anhaltenden Anstieg. Die Modulanalyse identifizierte vier funktionale Module: psychosoziale Faktoren, Emotionsregulation, zentrale Sensibilisierung (CS) und darmspezifische Symptome. Das CS-Modul wies eine optimale Mikro- und Makro-Informationsintegrationseffizienz und die stärkste Makro-kausale Kontrollwirksamkeit auf (Makro-kausale Kontrollwirksamkeit 3,85, Mikro- und Makro-Informationsflusseffizienz 0,85). Kausale Emergenz wurde empirisch bei IBD nachgewiesen, wobei die kausale Spezifität (0,89) und die Informationstransfereffizienz (0,96) auf Makro-Modulebene signifikant besser waren als auf Mikro-Symptomebene (0,68 bzw. 0,165, P<0,01). Das zeitlich variierende Effektmodell bestätigte, dass die Intensität der kausalen Emergenz und der Modulkontrolle mit dem Behandlungsfortschritt allmählich zunahm und die Krankheitsaktivität zu Studienbeginn dieses Gewinnmuster signifikant regulierte. Schlussfolgerungen: Diese Studie enthüllt erstmals den zeitlich variierenden kausalen Emergenzprozess von Stress-Symptom-Interaktionen bei IBD, identifiziert das CS-Modul als ein wichtiges regulatorisches Ziel und bietet eine neue Strategie zur Analyse von Krankheitsdynamikmechanismen und zur Optimierung präziser Interventionsstrategien durch den etablierten integrierten Analyserahmen, wodurch die Grundlage für eine individualisierte, zeitgesteuerte Therapie für IBD gelegt wird.
帮我生成一张mamba和KAN结构组合在一起的模型对运动想象脑电识别(四分类)的神经网络结构简图...