
Patienten mit Unterschenkellähmung nach akutem ischämischem Schlaganfall (AIS) haben ein deutlich erhöhtes Risiko für tiefe Venenthrombose (TVT), was potenziell zu Lungenembolie und erhöhter Mortalität und Behinderung führen kann. Diese Übersichtsarbeit fasst systematisch die Evidenz des letzten Jahrzehnts bezüglich Epidemiologie, Pathophysiologie und Prävention von TVT bei AIS-Patienten mit Unterschenkellähmung zusammen. Die Pathogenese der TVT in dieser Population ist multifaktoriell und umfasst venöse Stase durch Immobilität, schlaganfallinduzierte Hyperkoagulabilität, Endotheldysfunktion, Neutrophilen-Extrazelluläre-Fallen-vermittelte Immunthrombose und autonome Dysregulation. Eine wirksame Prävention erfordert eine individualisierte Risikostratifizierung unter Einbeziehung klinischer Beurteilung, Biomarker und Bildgebung. Aktuelle prophylaktische Strategien umfassen pharmakologische Antikoagulation (hauptsächlich niedermolekulares Heparin), mechanische Interventionen (wie intermittierende pneumatische Kompression) sowie frühe Mobilisierung und Rehabilitation.
## BioRender-Stil Schematische Diagramm-Prompts (Mitochondri...