
Hintergrund: Das geschätzte Glukoseverwertungsverhältnis (eGDR) wurde mit Schlaganfall in Verbindung gebracht. Seine spezifische Rolle bei der Vorhersage von Schlaganfallereignissen innerhalb der Circran-Syndrom (CircS)-Population ist jedoch noch wenig erforscht. Methoden: Eine prospektive Kohortenstudie wurde mit 3.128 Patienten mit CircS aus der China Health and Retirement Longitudinal Study (CHARLS) durchgeführt. Der primäre Endpunkt war die Inzidenz von Schlaganfall während der Nachbeobachtung. Es wurden Cox-Proportional-Hazards-Modelle, Kaplan-Meier (KM)-Analyse, Restricted Cubic Spline (RCS)-Analyse, Subgruppenanalyse und Area Under the Curve (AUC)-Analyse durchgeführt. Ergebnisse: Über eine mediane Nachbeobachtungszeit von 108 Monaten wurden 409 (13,07 %) Schlaganfallereignisse erfasst. Nach vollständiger Adjustierung war jede Einheit Erhöhung des eGDR mit einer 10%igen Reduktion des Schlaganfallrisikos verbunden (HR=0,90, 95% KI: 0,84-0,96, p=0,002). Eine signifikante inverse Dosis-Wirkungs-Beziehung wurde über eGDR-Quartile beobachtet (P für Trend <0,001), wobei das höchste Quartil ein 46% geringeres Risiko aufwies (HR=0,54, 95% KI: 0,3).
Thymus algeriensis, die in Nordafrika am weitesten verbreite...