
SHAP-Ergebnisse erklären erstmals quantitativ die wichtigsten geochemischen "Fenster" mineralisierter Intrusionen im Gebiet Tianshan-Beishan. Die Wahrscheinlichkeit einer Mineralisierung steigt signifikant, wenn (Th/Yb)N im Bereich von 4 bis 6 liegt und Ce/Pb kleiner als 5 ist, was quantitativ auf eine angemessene Krustenkontamination während der Magmenentwicklung hinweist. V/Sc, als Proxy für die Sauerstofffugazität, hat einen stärkeren positiven Beitrag zur Mineralisierung, wenn der Wert kleiner als 5 ist. Zusammenfassend schlagen wir ein umfassendes Mineralisierungsmodell für Kupfer-Nickel-Sulfid-Lagerstätten im Gebiet Tianshan-Beishan vor (siehe Abbildung X). Dieses Modell zeigt, dass hochoxidiertes Ausgangsmagma aus einer metasomatisierten Mantelquelle während des Aufstiegs mit kohlenstoffhaltigem Krustenmaterial interagiert. Die Zugabe von reduzierenden Kontaminanten senkt effektiv den Schwefelgehalt bei Sulfidsättigung in der Schmelze, was zu einer signifikanten Sulfidsegregation führt.