
Nach Roux-en-Y-Magenbypass-Operation (RYGB) erfährt die Fettgewebeverteilung eine signifikante Umgestaltung, mit einer deutlichen Abnahme des Verhältnisses von viszeralem Fett zu subkutanem Fett. Subkutanes Fett wird zur Hauptquelle für die Sekretion von Entzündungsfaktoren. Patienten nach RYGB zeigen eine deutliche Anreicherung von CD14⁺-Makrophagen im subkutanen Fett im Vergleich zu den Werten vor der Operation, wobei diese Subpopulation HMGB1 abnormal überexprimiert. HMGB1 fördert selektiv die Differenzierung von Knochenmark-abgeleiteten Makrophagen (BMMs) zu Osteoklasten-Vorläufern (OCPs) über den TLR4-Rezeptor auf der Makrophagenoberfläche. Anschließend bindet HMGB1 an den RAGE-Rezeptor auf OCP-Membranen, wodurch die Umgestaltung des Aktin-Zytoskeletts und die Bildung von Aktinringen gefördert werden, was zur Osteoklastenreifung führt. Weiterführende Forschung deutet darauf hin, dass RAGE/TLR4 synergistisch mit der RANKL-RANK-Signalgebung zusammenwirken kann, um die Expression des wichtigsten osteoklastogenen Gens NFATc1 durch Aktivierung der NF-κB- und p38-MAPK-Signalwege hochzuregulieren, wodurch die Differenzierungseffizienz erhöht wird. Um diesen potenziellen Mechanismus anzugehen, schlägt diese Studie vor, gentechnisch veränderte Exosomen zu konstruieren, die spezifisch auf CD14⁺-Makrophagen abzielen, um HMGB1-siRNA präzise an Fettgewebsmakrophagen abzugeben und so die Übertragung abnormaler Entzündungssignale an das Knochengewebe zu blockieren.
I. Linker Bereich (Zwei Abbildungen, Oben und Unten) Oberer...