
FGF1-Knockout-Mäuse zeigen eine beeinträchtigte kognitive Funktion. (1) Die spontane Alternationsrate und die Gesamtzahl der Armeintritte im Y-Labyrinth-Test waren bei FGF1-/- Mäusen signifikant reduziert. Im passiven Vermeidungstest war die im Dunkelraum verbrachte Zeit am zweiten Tag bei FGF1-/- Mäusen signifikant verkürzt. Der Novel-Object-Recognition-Test deutete auf ein beeinträchtigtes Kurzzeitgedächtnis bei FGF1-/- Mäusen hin. Verhaltensstudien zeigten einen Rückgang der kognitiven Fähigkeiten bei FGF1-/- Mäusen im Vergleich zur Wildtyp-Gruppe. (2) Die Transkriptomanalyse des Hippocampus ergab, dass der FGF1-Knockout zu komplexen Störungen im Nervensystem, Immunsystem und Lipidstoffwechsel führt. (3) Die Lipidomanalyse des Hippocampus deutete auf ein Lipid-Remodeling nach FGF1-Knockout hin, und die zugehörige Netzwerkanalyse zeigte, dass Ceramid Cer(d18:1/22:0) eine zentrale Rolle in verwandten Glykolipid-Stoffwechselwegen spielt. (4) FGF1-/- Mäuse zeigten eine Aktivierung von Entzündungsreaktionen im Gehirn, eine Aktivierung des NF-κB/NLRP3-Neuroinflammationswegs, eine erhöhte Expression von Entzündungsfaktoren im Gehirn (IL-1β, TNF-α, IL-6) und eine beeinträchtigte antioxidative Stressfunktion. Gleichzeitig wurde die Blut-Hirn-Schranke beschädigt, und periphere Immunzellen drangen in das zentrale Nervensystem ein. (5) Die neuronale Expression war verringert und die neuronale synaptische Funktion war bei FGF1-/- Mäusen beeinträchtigt. (6) Die Myelinregenerationsfunktion war bei FGF1-/- Mäusen beeinträchtigt.
Das Unterdrücken der Genexpression von FKBP10 führt zu vermi...