
Das nachhaltige Management von organischen Abfällen stellt weiterhin eine bedeutende globale Herausforderung dar, wobei Gemüseabfälle (VW) und Materialien tierischen Ursprungs wesentliche Faktoren für Umweltverschmutzung und die Erschöpfung von Energieressourcen sind. Diese Studie optimierte den Einfluss der Temperatur auf die Biogasproduktion, den Methangehalt und die Konzentration flüchtiger Fettsäuren (VFA) während der Co-Vergärung von VW und Rinderpanseninhalt (CRC) unter mesophilen (35-48 °C) und thermophilen (50-60 °C) Bedingungen. Batch-Fermenter mit einem Fassungsvermögen von 5 Litern wurden mit Substratgemischen (VW:CRC) bei einer organischen Belastungsrate (OLR) von 2-4 kg VS/m³/Tag betrieben, wobei eine Verweilzeit von 40 Tagen und ein pH-Wert im Bereich von 6,8-7,2 eingehalten wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass die höchste Biogasausbeute 0,62 L/g VS betrug, mit einem Methangehalt von 62 %, erreicht bei 42 °C mit einem VW:CRC-Verhältnis von 70:30. Dies stellt eine Verbesserung von 38 % bzw. 18 % im Vergleich zur VW-Mono-Vergärung und zum thermophilen Betrieb dar. Die Temperaturoptimierung reduzierte die Lag-Phase um 50 % und erhöhte die Reduktion der flüchtigen Feststoffe (VS).
Eine wissenschaftliche schematische Illustration, die den Me...